b_300_200_16777215_00_images_gallery_Abschnittsuebung_Grambach_13_10_2018_016.JPGDie Feuerwehren des Abschnitts 4 übten für den Ernstfall! Am 13. Oktober fand die einmal jährlich organisierte Abschnitts-Atemschutz und Sanitätsübung für den Abschnitt 4 des Bereiches Graz Umgebung in Grambach statt, bei der 72 Kameradinnen und Kameraden teilnahmen. Die FF Thondorf war mit LFBA, einem Atemschutztrupp und 2 Sanitätern mit dabei.

Schwerpunkt bei dieser Übung ist der Einsatz mit schwerem Atemschutz und die Versorgung von Verletzten durch Feuerwehrsanitäter. Um eine solche Situation möglichst realitätsnah darstellen zu können, wurden die Opfer, für die sich 14 zum Großteil Feuerwehrjugendliche zur Verfügung stellten vom Abschnittssanitätsbeauftragten Gottfried Erhart im Vorhinein geschminkt. Das ist wichtig, um Verletzungen unterschiedlichster Art die im Ernstfall vorkommen, richtig versorgen zu können. Als Einsatzort wurde das Sportzentrum in Grambach gewählt. Auf 3 Etagen des Gebäudes wurden Nebelmaschinen eingesetzt, die „Opfer“ darin verteilt und mit Rauchschutzmasken ausgestattet. Vor Beginn der eigentlichen Übung gab es noch vom Abschnittsatemschutzbeauftragten Roberto Muhr und ABI Johann Masser eine kurze Schulung über den Einsatz und Bedienung von Wärmebildkameras.
Kurz nach 16 Uhr kam der Übungseinsatzbefehl der Landesleitzentrale „starke Rauchentwicklung und mehrere vermisste Personen im Sportheim Grambach“. Sofort rückte die zuständige Feuerwehr Grambach zum Einsatzort aus. Nach der Ersterkundung wurde von der Einsatzleitung Abschnittsalarm ausgelöst, und in kürzester Zeit trafen die umliegenden Feuerwehren zur Unterstützung am Einsatzort ein. Umgehend wurde ein Sanitäts- und ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet. 8 Atemschutztrupps waren gefordert die vermissten Personen zu finden, zu retten und den Feuerwehrsanitätern zu übergeben. Diese übernahmen die weitere Versorgung und Betreuung der Verletzten. Zusätzlich galt es noch einen Atemschutzgeräteträger, der während des Einsatzes Kreislaufproblemen erlitt, aus dem verrauchten Gebäude zu retten bzw. eine mit Chlorgas kontaminierte Person dementsprechend zu behandeln.
Nach gut einer Stunde konnte die Einsatzleitung die Übung für beendet erklären. Bei der anschließenden Schlussbesprechung bedankte sich Abschnittsbrandinspektor Johann Masser bei allen Beteiligten für die gute Planung, Organisation und Durchführung von so einer doch anspruchsvollen Übung, bei der Feuerwehrjugend und natürlich bei jeder Feuerwehrkameradin und jedem Kameraden, der durch diese Teilnahme bestimmt neues Wissen und Erfahrung sammeln konnten. Auch Bürgermeisterstellvertreter Adolf Kohlbacher sprach seine Dankesworte aus, und unterstrich die Wichtigkeit einer gut ausgebildeten Feuerwehr, die für die Bevölkerung auch in Zukunft unverzichtbar ist.
Übung ist der Garant dafür, um im Ernstfall richtig uns sicher handeln zu können.

 

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